Zertifizierte Passivhäuser und Sanierung zum Effizienzhaus 40.
Das aktuelle Gebäudeenergiegesetz (GEG) stellt hohe Anforderungen an die Energieeffizienz von Neubauten und Sanierungen. Ein klimapositiver Ansatz geht jedoch weit darüber hinaus: Wir planen Häuser, die mehr erneuerbare Energie erzeugen, als sie verbrauchen. Entscheidend ist der Primärenergiebedarf, der durch hochgedämmte Gebäudehüllen, dreifach verglaste Fenster und die Nutzung erneuerbarer Energien minimiert wird. Ökologische Baustoffe wie Holz, Stroh und Lehm sind nicht nur nachwachsend und speichern CO2, sondern schaffen durch ihre feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften ein gesundes Raumklima. Eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung (WRL) ist im luftdichten Passivhaus Standard – sie gewinnt bis zu 90% der Wärme aus der Abluft zurück und sorgt stets für frische, gefilterte Luft. So erreichen Sie nicht nur die Förderbedingungen für KfW-Effizienzhäuser 40 oder 40 Plus, sondern realisieren ein zukunftssicheres Zuhause im Sinne des zirkulären Bauens (Cradle to Cradle).
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Die Investitionskosten für ein Passivhaus liegen etwa 5–15 % über denen eines konventionellen Neubaus nach GEG. Diese Mehrkosten amortisieren sich jedoch durch die extrem niedrigen Heizkosten von oft unter 150 € pro Jahr. Zudem gibt es attraktive KfW-Förderungen (z.B. Kredit 261/262) für Effizienzhäuser 40 und 40 Plus, die die Finanzierungslücke schließen. Langfristig ist ein Passivhaus durch seine Energieunabhängigkeit und Werthaltigkeit eine wirtschaftlich kluge Entscheidung.
Ja, natürlich! Die Fenster können wie gewohnt geöffnet werden. Die kontrollierte Wohnraumlüftung (KWL) mit Wärmerückgewinnung sorgt jedoch für einen permanenten, zugfreien Luftaustausch, filtert Pollen und Staub und hält die Luftfeuchte im optimalen Bereich. Daher öffnet man die Fenster seltener, vor allem zum bewussten Lüftungsgenuss im Sommer. Im Winter verhindert die KWL Wärmeverluste und Schimmelbildung, sodass ein dauerhaft gekipptes Fenster nicht nötig und sogar kontraproduktiv ist.
Ein iSFP ist ein maßgeschneiderter, langfristiger Plan für die energetische Sanierung Ihres Bestandsgebäudes. Er analysiert den aktuellen Zustand, priorisiert sinnvolle Maßnahmen (z.B. Dämmung, Fenstertausch, Heizung) und zeigt die zu erwartende Energieeinsparung und CO₂-Reduktion auf. Der iSFP ist Voraussetzung für viele Fördermittel der KfW und der BAFA. Er gibt Ihnen Sicherheit bei der Planung und hilft, die Sanierungsschritte kosteneffizient und in der richtigen Reihenfolge umzusetzen.
Das KfW-Effizienzhaus 40 ist ein Förderstandard, der einen sehr niedrigen Jahres-Primärenergiebedarf (max. 40 % eines Referenzgebäudes) vorgibt. Ein Passivhaus ist ein Baukonzept mit einem absoluten Heizwärmebedarf von max. 15 kWh/(m²a) und hohem Komfort durch passive Solargewinne und Superdämmung. Viele Passivhäuser übertreffen den KfW-40-Standard deutlich. Während der KfW-Standard förderrechtlich definiert ist, legt das Passivhaus den Fokus auf Bauphysik und ganzheitliche Planung für maximierte Energieeffizienz.
Moderne Holzbauweise erreicht durch mehrschichtige, massiv verklebte Elemente (z.B. Brettsperrholz, CLT) eine hohe Stabilität und Langlebigkeit, die der von Massivbauten in nichts nachsteht. Die Feuerwiderstandsklasse wird durch die Dimensionierung der Bauteile sichergestellt – dicke Holzquerschnitte verkohlen langsam und schützen den tragenden Kern. Ökologische Holzschutzmittel und konstruktiver Feuchteschutz (z.B. hinterlüftete Fassaden) gewährleisten eine dauerhafte Haltbarkeit. Holzhäuser sind somit sicher, nachhaltig und generationsübergreifend nutzbar.
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